Liebe

Liebe zu fordern kann lächerlich enden, denn, was ist, wenn die geforderte ‚Liebe‘ nicht erbracht wird? Was wenn dir statt Liebe Hass entgegen schlägt?

Respekt zu fordern kann lächerlich enden, denn, was ist, wenn der geforderte ‚Respekt‘ nicht erbracht wird? Was wenn dir statt Respekt mit Unterwürfigkeit also Angst oder gar Verachtung entgegnet wird?

Liebe und Respekt kann man nicht fordern. Man kriegt es geschenkt.

Liebe und Respekt kann man nur geben. Das ist der Schlüssel.

Es ist an dir damit zu beginnen.

Du kannst damit in jeder Sekunde deines Lebens beginnen, also auch grad jetzt.

Anstelle dich danach zu sehnen geliebt oder respektiert zu werden, dreh das Rad in die andere Richtung. Es ist einfach. Jedes menschliche Wesen kann das.

Beginn damit bedingungslos zu Lieben.

Glaube

Was bedeutet es ‚zu glauben‘? Es bedeutet an das zu glauben was nicht ist, was man aber wünscht, dass es wird.

Der Glaube hilft dann, diesen Wunsch zu verwirklichen. Der Glaube machte es möglich …  Glaube kann verschiedene Qualitäten und Eigenschaften haben und es sind sehr verschiedene sichtbare Ausdrücke des Glaubens möglich. Die reichen von Demut bis zur unerträglichen Arroganz tyrannischer Massenmörder von Andersgläubigen.

Der Glaube ist eine Fähigkeit des Menschen.

Es ist darum entscheidend ‚woran‘ wir glauben, denn das was wir glauben streben wir an zu erreichen. Instrumente des Glaubens sind Empfindung, Gefühle, Fantasie (Vorstellungskraft), Intelligenz und Sehnsucht.

Der Glaube kann also sehr unterschiedlich sein, weil er sich durch das ‚glauben an …‘ definiert.

Damit der Glaube Wirklichkeit wird sollten doch die Gedanken, Gefühle und Taten damit im Einklang sein …

Wenn also Gott der Erschaffer des Lebens ist und man vorgibt an Gott zu Glauben so sollte der Glaube zur lebenden Wirklichkeit des Lebens führen.

Leben ist zerbrechlich … man kann es einfach töten …

Was ist stärker? Das was Leben bringt oder das was Tod bringt?

Gott ist Liebe und Leben ist Liebe.

Liebe ist lebenserschaffende Kraft …

Wer tötet handelt immer im Namen des Bösen – niemals … im Namen der lebensschaffenden Kraft.

Glaubst Du dass Gott Liebe ist und lebensschaffende Kraft?

Wer dir Angst macht hat keinen Glauben an einen Gott der Liebe.

Wer dir Mut macht hat Glauben an einen Gott der Liebe.

Du kannst nicht durch ungerechtes Handeln eine gerechte Welt erbauen.

Alles was du glaubst gilt für dich!

Es gibt keinen Umweg – das Ziel heiligt niemals die Mittel.

Mittel und Ziel müssen eins sein.

So auch das Objekt des Glaubens und die Taten um das zu verwirklichen woran man glaubt …

Anders geht es nicht.

Darum … an den Taten erkennst du den Glauben.

 

 

 

 

Gott

Bis jetzt hörte ich nur Menschen über Gott reden … oft sagten sie nicht das klugste.
Das heisst natürlich nicht, dass Gott nicht spricht oder womöglich gar nicht existiert.

Es heisst nur, dass diese Menschen, die über Gott reden, von ihren eigenen Vorstellungen über Gott reden. Gott ist dann eine Projektion ihrer eigenen Wünsche …

Ist es so schwierig zu akzeptieren, dass wir einfach nichts wissen von Gott? Vielleicht ist ‚es‘ eine Nummer zu gross für unseren Verstand.

Gerechtigkeit

Was ungerecht ist kann schnell beantwortet werden.

Doch was ist Gerechtigkeit?

Gerechtigkeit beginnt mit gerechtem Handeln.

Gerechtes Handeln setzt das Wissen voraus, wie sich die Dinge entwickeln können.
Es setzt das Wissen voraus über das Wesen der materiellen Welt, die in stetem Wandel begriffen ist, in Schwingung von plus nach minus.

Das Wesen unserer Welt ist ‚ungerecht‘, es gibt keine Gerechtigkeit hier, denn alles ist in Wandlung.

Gerechtigkeit kann erst im Bewusstsein entstehen. Das gilt auch für die Ungerechtigkeit …

Gerecht handeln bedeutet bewusst und wohlwollend geben und nehmen.

Schlussendlich kann nur aus der schöpferischen Kraft der Liebe (nicht des Eros) gerecht gehandelt werden.

Eros nimmt – Liebe (Agape) gibt.

Wahrheit

Gibt es verschiedene Wahrheiten?

Leider nein.

Und ebenso leider können wir die Wahrheit in unserem Zustand selten erkennen.

Doch es gibt unsere ‚Wahrheit‘  – oder eben die ‚Wahrheit‘ über Andere … Das ist die ‚relative Wahrheit‘. Die ‚relative Wahrheit‘ ist jedoch nicht die absolute Wahrheit.

‚Relative Wahrheit‘ ist zum Beispiel: ‚was sagt jemand und was tut jemand‘.

Die ‚relative Wahrheit‘ ist die Sicht aus dem Irrgarten heraus.

Die Wahrheit ist die Sicht in den Irrgarten hinein.

Der Blick in den Irrgarten hinein und aus dem Irrgarten heraus ermöglicht zu handeln.

Der Beweis einer solchen Handlung wird Wandlung sein.

Friede ist nicht Stagnation sondern stetige Wandlung.