Ein Stichwort (tag) zum ersten Eintrag in diesem Blog, vom 19. Mai 2012 mit dem Titel «Wirklichkeit», lautet «Apple Computer». Schon damals geisterte seit Jahren oder gar Jahrzehnten die Idee eines inneren Zusammenhangs zwischen dem Apple-Logo und dem angebissenen Apfel in der Schöpfungsgeschichte des «alten Testamentes» oder genauer der Tora, durch mein Bewusstsein. Der angebissene Apfel, der in verschiedenen Mythologien und Märchen der Welt auftaucht. So bei «Schneewittchen und den sieben Zwergen», «Persephone» und auch beim Tod von Computer Pionier Alan Turing.
In der ins Deutsche übersetzten Genesis (leider verstehe ich weder die hebräische noch die aramäische Sprache), werden die ersten Menschen gewarnt, nicht vom Baum der «Erkenntnis von Gut und Böse» zu essen. «Die Götter» (ja es steht da in Mehrzahl) hatten Angst, dass die Menschen erkennen und auch noch vom Baum des Lebens naschen wollen um gar unsterblich zu werden. Es blitzt in der Geschichte eine Eifersucht der «Götter» auf die Menschen durch.
Die religiösen Bücher sehe ich als Mythologien. Auch wenn sie geschichtliche oder ethische Komponenten enthalten mögen. So betrachtet können die sogenannt «heiligen Schriften» wesentlich mehr hergeben. Es ist in ihnen Wissen enthalten das mit dem Glauben nicht erschlossen werden kann. Der «Glaube» ist womöglich ein gutes Instrument um ein gerechtes Leben führen zu können, wenn es ein «Glaube an das Gute» ist, doch Wissen und Erkenntnis hat er nicht.
Mein Gedanke war: Ein Computer rechnet mit dem binären Zahlensysten. Ein Bit kann an oder aus sein. Es gibt also nur zwei Ziffern: 0 und 1. Im Zehnersystem gibt es ja zehn Ziffern, von Null bis Neun.
Somit erscheint der Zusammenhang offensichtlich. Einesteils rechnet der Computer also im Dual- oder Binäsystem, andererseits haben wir das duale (oder polare) «Gut» und «Böse» in der Genesis. Gut und böse kann auch als «positiv» und «negativ» verstanden werden.
Der Gedanke eines Zusammenhangs des Apple-Logo und der Genesis drängt sich heute auf, doch damals, in den 80igern, 90igern, Millenium, dem Beginn des Internetzeitalters, der technologischen Evolution in horrendem, euphorischem Tempo, war es schwierig sich vorzustellen, Steve Jobs hätte da, trotz seines Familiennamens, als Hippie auf solch eine Tradition zurückgegriffen.
Das Thema schlummerte bis zu dem Tag als seine Tochter 2025, also neulich, heiratete.
In einem Artikel über sie habe ich gelesen, dass sie ein altes Apple T-Shirt besonders liebt. Eines auf dem auf der Vorderseite sinngemäss steht: «Eve made the right choice» und auf der Rückeite «She picked the Apple».
Kein Wunder mag sie das Tee, denn sie heisst «Eve».
St eve Jobs hat uns also mit dem Namen seiner Tochter, bewusst oder unbewusst, einen Schlüssel hinterlassen.
Was hat es also mit dem «Baum der Erkenntnis» auf sich, auf den das «Apple Logo», nun zumindest plausibel, referenziert?
Das ist Thema des nächsten Blogeintrages.