Haibun
Die paar Metalltischchen, draussen, in einer Nische, sind bunt übermalt. Kahle Zweige von Büschen und Baum ragen gegen das Trottoir, über Tische und Stühle, die sonst recht ordentlich versammelt sind. Es gibt einen alten Steinbrunnen fürs Händewaschen.
Drinnen, paar Stufen runter, weitere Tischchen sowie noch zwei auf einem verwinkelten Zwischenboden. Eine Minilounge, nochmals etwas abgesetzt, wagte ich nicht zu erreichen. Es gibt sogar eine Ecke zur Zubereitung von Getränken und einfachen Speisen wie Salaten und Suppen. Quiche und Kuchen bereichern das Angebot.
Am Nachbartischchen wird englisch gesprochen. Es ist nicht deren unterschiedliche Muttersprache. Sie sind in den späteren Zwanzigern, treffen sich zum Lunch und scheinen kurz davor zu sein, sich ihre Liebe einzugestehen. Ihre Worte wählen sie sehr vorsichtig und liebevoll. Alle Gäste sind sehr achtsam. Jede Geste, Bewegung, muss vorsichtig gemacht werden in dem verwinkelten Café in Zürich. Sogar ein falsches Wort, so wirkt es, könnte die Holzkonstruktion zusammenfallen lassen.
Auch wir unterhalten uns auf englisch. Unsere Muttersprachen sind auch unterschiedlich. Wir wählen unsere Worte auch vorsichtig, um das Haus zu stützen.
japanese bliss
from your giggling
over celery soup