Formeln

«Was mag dann», antworte ich wieder «der siebente zählen?»
«Er zählt», sprach sie, «so viel, wie Herren hier sind.»

Die Jungfrau sagt, es seien soviele Herren am Tisch «wie der siebte Buchstabe zählt». Da der siebte das «I» ist und den Wert von «9» hat, sitzen also 9 Herren mit der Jungfrau an der Tafel, an welcher sie nach Ihrem Namen gefragt wird. Es ist die einzige Möglichkeit präzis die Anzahl zu erfahren aber für das Lösen des Rätsels ist es ja nicht nötig diese Anzahl zu wissen. Doch wenn wir das Rätsel gelöst haben wissen wir diese Zahl. Das ist ja die Anzahl derjenigen, die durch die Wägeprozedur befreit wurden.

Der Autor hätte ja einfach den Namen der Jungfrau nennen können. Aus dem Rätsel werden verschiedene Informationen sichtbar, die dann allerdings verloren gingen.

Ins Auge springen auch die Zahlen 33 44 55. Liest man sie als 3×3 und 4×4, was ja auch die Meinung ist, scheint 5×5 nicht ganz abwegig zu sein. «3»,«4» und «5» sind das erste «Pythagoräische Zahlentriple». Wir erinnern uns, was jedes Kind heute in der Schule lernt a2+b2=c2.
Zudem sind «3»,«4» und «5» die Anzahl Ecken der regelmässigen Polygone aus welchen die 5 platonischen Körper aufgebaut sind, die später in der Geschichte auch auftauchen.

Wird nun die obige Rechnung betrachtet, so wird eine Formel sichtbar. Wir sehen also die Rechnung 9+3+4=16. Anders ausgedrückt: 32+3+4=42 .
Zeichnen wir nun die Beiden Quadratzahlen geometrisch auf erscheint: 32+3+1+3=42.

Zur Verdeutlichung Tabelle 1: 32+3+4=42 und Tabelle 2: 32+3+1+3=42

Als Formel ausgedrückt: a2+2a+1=(a+1)2. Diese Formel beschreibt die nächst höhere Quadratzahl einer beliebigen Quadratzahl «a».


Wird die übernächst grosse Quadratzahl gesucht, in diesem Fall die von «5», so kommt gemäss Tabelle 3 folgende Formel zum Zuge:

Tabelle 3, 4, 5, (a + b)2

(a + b)2

Im Grunde kann diese Formel auch schon oben angewendet werden, denn:

(a + b)2= a2+2ab+b2 bei a=3 und b=1 ergibt das 9+6+1=16

Diese Binomische Formel taucht auch an früherer Stelle in der Geschichte auf.

Was erscheint ist eine Logik. Ein Unterbau oder Gerüst auf dem die Geschichte aufbaut. Es ist gleichsam etwas in der Geschichte verborgen.

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